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    PACE-Referent zu Kosovo: Russlands Standpunkt zum Kosovo-Problem frei erfunden

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    STRASSBURG, 22. Januar (RIA Novosti). Als „frei erfunden“ hat der Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europa-Rates zum Kosovo-Problem, Lord Russell-Johnston, die Mahnung der russischen Seite bewertet, die Unabhängigkeit der Provinz würde die Weltordnung stören.

    „Russlands Position ist schwer zu verstehen: Es stellt sich hinter die separatistischen Bewegungen in Südossetien, weigert sich aber, die begründeten Forderungen des Kosovo zu unterstützen.“

    Zugleich betonte Lord Russell-Johnston, dass die UNO für die Festlegung des Kosovo-Status zuständig sei.

    Mitte Dezember hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, eine einseitige Unabhängigkeitsverkündung der Provinz Kosovo würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und die Entwicklung des Separatismus in allen Regionen, in erster Linie auf dem Balkan, fördern.

    Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am 18. Januar in einer Pressekonferenz in Sofia, Russland würde eine einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo nicht unterstützen, weil dies eine nicht legitime und unmoralische Entscheidung wäre.

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