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    Neuer US-Präsident wird nicht auf Konfrontation mit Russland eingehen - Meinung

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    Wer auch immer zum nächsten US-Präsidenten gewählt wird, er wird nicht auf eine Konfrontation in den Beziehungen zu Russland eingehen.

    MOSKAU, 06. Februar (RIA Novosti). Wer auch immer zum nächsten US-Präsidenten gewählt wird, er wird nicht auf eine Konfrontation in den Beziehungen zu Russland eingehen.

    Diese Meinung äußerte Michail Margelow, Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (Oberhaus des russischen Parlaments).

    "Wenn man das Niveau der gegenseitigen Verantwortung und Abhängigkeit unserer Länder misst, so ist der Weg einer weiteren Konfrontation gefährlich", erklärte Margelow am Mittwoch gegenüber RIA Novosti in einer Stellungnahme zu den Primaries vom Dienstag in den USA.

    "Wenn zuvor galt, dass der Sieg eines Vertreters der Republikanischen Partei für Russland vorteilhafter wäre, so hat heute die Parteizugehörigkeit des künftigen US-Präsidenten keine besondere Bedeutung", sagte Margelow.

    "Bisher spricht nur Barack Obama unter den Spitzenreitern des Wahlrennens neutral über die Beziehungen zu Russland. Was Hillary Clinton und John McCain betrifft, so versprechen sie keine Verbesserung der amerikanisch-russischen Beziehungen", betonte er.

    Zugleich äußerte der Senator die Meinung, dass die politische Notwendigkeit den neuen US-Präsidenten veranlassen wird, die Wahlrhetorik durch einen sachlichen Ton abzulösen.

    "Das Niveau der Abhängigkeit und der gegenseitigen Verantwortung unserer Länder trägt einen globalen Charakter. Im Alleingang werden weder Russland noch die USA zum Beispiel mit dem internationalen Terrorismus und der Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen fertig werden", unterstrich Margelow.

    "Wir haben zu viele miteinander verknüpfte Aufgaben, um Zeit zu verlieren und weiter zu streiten", fügte er hinzu.

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