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    Russland vor der Präsidentenwahl: OSZE-Büro schickt technisches Team nach Moskau - MEHR

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    Präsidentenwahl in Russland (62)
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    Das OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) schickt am Mittwoch eine fünf Mann starke technische Gruppe nach Moskau, um die Bedingungen für die Arbeit der Büro-Beobachter bei der Präsidentenwahl am 2. März vorzubereiten.

    MOSKAU, 06. Februar (RIA Novosti). Das OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) schickt am Mittwoch eine fünf Mann starke technische Gruppe nach Moskau, um die Bedingungen für die Arbeit der Büro-Beobachter bei der Präsidentenwahl am 2. März vorzubereiten.

    Das teilte der Amtssprecher des Büros, Curtis Budden, am Mittwoch RIA Novosti in einem Telefongespräch mit.

    "Heute sollen sie eintreffen. Diese fünf Personen werden sich mit der technischen Vorbereitung beschäftigen: Räume, Übersetzer und Fahrer finden sowie die Telefonfrage lösen", sagte Budden.

    Ihm zufolge treffen weitere 15 Spezialisten am Freitag in Russland ein, um die Arbeit der Massenmedien zu analysieren. "Wir müssen über genügend Informationen darüber verfügen, was man redet und schreibt, ob der Zugang zu den Medien für alle gleich ist", so der Büro-Sprecher.

    Er betonte, dass das Büro für Menschenrechte seine ursprünglichen Forderungen verteidigen werde.

    "50 Beobachter müssen nach Russland mindestens zwei Wochen vor Wahlbeginn fahren. Wir sind die einzige Organisation unter allen Eingeladenen, die sich mit einem langfristigen Monitoring beschäftigt", unterstrich der Büro-Vertreter.

    Ursprünglich hat die Zentrale Wahlkommission Russlands (ZIK) eine Quote für das ODIHR von 70 Beobachtern und den 27. und 28. Februar als Anreisedatum festgelegt. Das Büro bat die ZIK um die Möglichkeit, sowohl die Präsidentenwahl an sich als auch die Wahlkampagne zu beobachten. Das OSZE-Büro erklärte dabei, dass die Beobachter das Monitoring nicht verwirklichen könnten, falls die Fristen für seine Mission nicht revidiert würden.

    Nach Verhandlungen mit Büro-Vertretern machte die ZIK dem ODIHR Zugeständnisse in Bezug auf die Beobachterzahl und die Termine.

    Russland zeigte sich bereit, noch am Dienstag fünf technische Büromitarbeiter und am 8. Februar eine 20 Mann starke Beobachtergruppe zu empfangen.

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