11:22 26 September 2017
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    Tadschikistan: Hilferuf wegen klirrender Kälte und Energiekrise

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    DUSCHANBE, 06. Februar (RIA Novosti). Die Regierung Tadschikistans hat sich mit der Bitte an die Weltgemeinschaft gewandt, Hilfe bei der Beseitigung der Schäden zu leisten, die vom ungewöhnlich starken Frost und einer Energiekrise verursacht wurden.

    Seit Anfang Januar liegen die Temperaturen in Tadschikistan bei minus 20 bis minus 30 Grad Celsius, der Höchstwert lag bei minus sechs Grad Celsius. Schneefälle, Lawinen und die Energiekrise verschlimmern die Situation zusehends.

    Der wirtschaftliche Verlust des Landes beläuft sich laut vorläufigen Angaben auf rund 250 Millionen US-Dollar, teilte die tadschikische Nationalbank RIA Novosti mit.

    Der starke Frost habe 700 Hektar Kartoffelfelder zerstört, auch Gärten und Weinberge seien stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

    "In den kommenden Tagen wird die Regierung der Republik den internationalen Organisationen und Spenderländern eine Liste der notwendigsten Güter sowie einen Plan für deren Verwendung und Verteilung vorlegen", sagte der Sprecher des Pressezentrums der Nationalbank Tadschikistans am Mittwoch RIA Novosti.

    Ihm zufolge haben am Dienstag tadschikische Wirtschaftsexperten mit Vertretern

    von internationalen Finanzinstituten und Spenderländern die Energiesituation im Land erörtert.

    Laut dem Berater für Wirtschaftspolitik des tadschikischen Präsidenten, Matlubchon Dawlatow, haben fast alle Industrieunternehmen und Dienstleistungsbetriebe wegen mangelnder Vorräte an Erdgas und Elektroenergie in den vergangenen Tagen ihre Arbeit eingestellt.

    Zur Konsultativgruppe der Spenderländer Tadschikistans gehören Deutschland, die USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und die Schweiz sowie internationale Organisationen, darunter die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, die Asiatische Entwicklungsbank und die Islamische Entwicklungsbank.

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