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    Iranischer Generalstab hält Iran-Angriff der USA unter Präsident Bush für möglich

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    Ein militärischer Angriff der USA auf den Iran ist wahrscheinlich, solange Präsident George Bush im Amt bleibt.

    TEHERAN, 06. Februar (RIA Novosti). Ein militärischer Angriff der USA auf den Iran ist wahrscheinlich, solange Präsident George Bush im Amt bleibt.

    Das erklärte der stellvertretende Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Gholamali Rashid, am Mittwoch in Teheran. "Die amerikanische Gefahr (für den Iran) besteht immer seit der Islamischen Revolution im Iran (1979). Aber unter Bush hat sich diese Gefahr nur verstärkt... Solange Bush an der Macht ist, kann mit Kampfhandlungen der USA gegen die Islamische Republik gerechnet werden", sagte der iranische Militär.

    Der Sinn der aggressiven Politik der gegenwärtigen US-Administration von Neokonservativen bestehe darin, Quellen von Instabilität in der Region zu planen und zu schaffen. Die iranischen Streitkräfte seien in Kampfbereitschaft versetzt worden und in der Lage, eine beliebige Aggression von außen abzuwehren. "Wir werden unsere nationalen Interessen mit allen Mitteln verteidigen und den Feind besiegen", versicherte Rashid.

    Im Herbst 2007 hatten internationale Medien berichtet, dass die US-Administration aktiv Pläne eines möglichen Bombenangriffs gegen den Iran im Laufe der nächsten acht bis neun Monaten prüfe. Die diplomatischen Mittel der USA für die Lösung des iranischen Atomproblems seien ausgeschöpft worden, hieß es.

    Im Oktober 2007 warnte Bush, dass der mögliche Besitz von Atomwaffen durch den Iran zum dritten Weltkrieg führen könnte. Dabei dementiert das Weiße Haus ständig Gerüchte über einen geplanten Angriff auf den Iran und beteuert seine Treue zum Prozess der internationalen diplomatischen Regelung des iranischen Atomproblems.

    Anfang Januar dieses Jahres hatten iranische Küstenschutzschiffe in der Straße von Ormuz versucht, drei Schiffe der US-Kriegsmarine zu identifizieren. Das US-Kommando behauptete, dass die Iraner das US-Geschwader angreifen wollten, und bezeichnete diesen Zwischenfall als die bislang ernsthafteste Provokation.

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