14:34 26 September 2017
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    Terrorgefahr im Nordkaukasus nach wie vor groß - Russlands Innenminister

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    MOSKAU, 06. Februar (RIA Novosti). Der Nordkaukasus ist, was Terroranschläge angeht, nach wie vor gefährlich. Das sagte der russische Innenminister Raschid Nurgalijew.

    "Die Hauptursache für die Terrorgefahr ist heute die Tätigkeit von Bandenformationen in der nordkaukasischen Region", äußerte der Minister im erweiterten Kollegium seines Ressorts.

    Positiv bewertete er die Gründung des nationalen Antiterror-Komitees und des föderalen Einsatzstabes.

    "Durch die getroffenen Maßnahmen hat die Tätigkeit des Bandenuntergrunds die Anzeichen eines großangelegten und koordinierten bewaffneten Widerstands verloren", betonte er.

    Nurgalijew zufolge wurden auf russischem Territorium im vergangenen Jahr 48 Terroranschläge verübt. 78 Anschläge, die auf eine Destabilisierung der Lage im Südlichen Föderalen Bezirk ausgerichtet waren, konnten laut dem Minister verhindert werden.

    Nach seinen Worten wurden im Vorjahr 356 extremistische Verbrechen registriert, was um ein Drittel mehr sei, als im Jahr 2006. Die Zahl der unaufgeklärten Verbrechen dieser Art sei, so Nurgalijew, noch hoch.

    Zudem verwies er auf eine Reihe von Mängeln bei der Bekämpfung der Korruption.

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