15:23 24 Februar 2018
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    Clinton-Berater macht Russland für Krawalle in Belgrad verantwortlich

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    Washington schließt eine Beteiligung Moskaus an den Massenkrawallen am Donnerstag in Belgrad aus. Der ehemalige US-Diplomat Richard Holbrooke hatte zuvor Russland vorgeworfen, hinter den Ausschreitungen zu stecken.

    WASHINGTON, 22. Februar (RIA Novosti). Washington schließt eine Beteiligung Moskaus an den Massenkrawallen am Donnerstag in Belgrad aus. Der ehemalige US-Diplomat Richard Holbrooke hatte zuvor Russland vorgeworfen, hinter den Ausschreitungen zu stecken.

    Da Weiße Haus hat laut US-Außenamstsprecher Sean McCormack keine Angaben darüber, dass Russland trotz seiner Ablehnung der Kosovo-Unabhängigkeit die Ausschreitungen provozieren konnte.

    Am Donnerstag behauptete der ehemalige US-Botschafter bei der UNO, Richard Holbrooke, dass Russland an den Unruhen in Belgrad beteiligt sei. Holbrooke ist heute der außenpolitische Berater der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

    "Dahinter stehen die Russen, weil sie im Laufe des letzten Jahres die schlimmsten und besonders extremistisch gesinnten Elemente in Serbien gefördert haben. Deshalb ist das, was sie auf Straßen sehen, ein indirektes Ergebnis der Handlungen der Russen, die sich weigern, ihren Einfluss zur Unterstützung eines gemäßigten Herangehens zu nutzen", sagte Holbrooke dem US-Nachrichtensender CNN.

    Ihm zufolge war die Anerkennung der Kosovo-Unabhängigkeit durch die USA und etliche EU-Staaten eine richtige Entscheidung.

    "Was wir jetzt in Belgrad sehen, ist ein Häuflein von Extremisten", betonte der frühere US-Diplomat.

    Holbrooke zufolge steht die serbische Regierung nicht hinter den Auschreitungen und dem Brandanschlag auf die US-Botschaft.

    "Was die serbische Regierung betrifft, so ist Präsident Boris Tadic ein prowestlicher Präsident. Ich traf mich mit ihm vergangene Woche in München. Er sagte zu mir, er werde das vermeiden, was wir heute am Bildschirm sehen. Ich bin persönlich der Meinung, dass er nicht die Verantwortung für die Unruhen trägt. Doch er ist der Präsident des Landes und muss das kontrollieren", forderte der Clinton-Berater.

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