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    Kosovo als Belastungsprobe für Beziehungen zwischen Russland und Nato

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    Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo wirkt sich nach Ansicht des russischen Nato-Gesandten Dmitri Rogosin negativ auf die Beziehungen zum Militärbündnis aus.

    MOSKAU, 22. Februar (RIA Novosti). Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo wirkt sich nach Ansicht des russischen Nato-Gesandten Dmitri Rogosin negativ auf die Beziehungen zum Militärbündnis aus.

    "Das erschwert zweifellos unseren Dialog. Es wird keinen Krieg geben. Aber es wird auch keine tiefe gegenseitige Verständigung und keinen Fortschritt bei anderen Projekten dadurch geben, dass wir weltanschaulich einen Konflikt haben", sagte Rogosin auf einer Video-Pressekonferenz bei RIA Novosti.

    Russland sei kategorisch gegen die einseitig ausgerufene Kosovo-Unabhängigkeit aufgetreten, die vom Westen unterstützt wurde, so der russische Nato-Botschafter.

    Rogosin verwies darauf, dass seit Jahresbeginn die Beziehungen zwischen Russland und der Nato Nachholbedarf haben. Doch es komme nicht auf die Staaten an, sondern auf gegenseitige Beziehungen zwischen den internationalen Sicherheitssystemen.

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