21:12 18 Februar 2018
SNA Radio
    Politik

    Putin stellt GUS-Kollegen seinen wahrscheinlichen Amtsnachfolger vor

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 01

    Der scheidende russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag auf einem inoffiziellen Gipfel der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in Moskau den Ersten Vizepremier Dmitri Medwedew als seinen wahrscheinlichen Amtsnachfolger vorgestellt.

    MOSKAU, 22. Februar (RIA Novosti). Der scheidende russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag auf einem inoffiziellen Gipfel der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in Moskau den Ersten Vizepremier Dmitri Medwedew als seinen wahrscheinlichen Amtsnachfolger vorgestellt.

    Medwedew ist einer der Kandidaten für die bevorstehende Präsidentenwahl im März. "Es ist kein Geheimnis, dass ich seine Kandidatur aktiv unterstützt habe", sagte Putin. Er kenne Medwedew seit mehr als 17 Jahren, sagte Putin. "Als Medwedew das Präsidialamt leitete, war er einer der engsten Mitglieder meines Teams." Unter seiner unmittelbaren Beteiligung seien die wichtigsten Entscheidungen konzipiert worden, unter anderem auch im Bereich der GUS-Außenpolitik, sagte der russische Präsident.

    Er versicherte, dass die russische GUS-Politik sich nicht ändern würde, sollte Medwedew die Präsidentenwahl gewinnen. Es würde keine revolutionären Wandlungen geben, "weil Medwedew einer der Autoren der russischen Politik in dieser Richtung ist", sagte Putin.

    Er bedankte sich bei den GUS-Staatschefs für die gemeinsame Arbeit im Laufe von acht Jahren.

    Zur Präsidentenwahl in Russland am 2. März treten neben Medwedew drei weitere Kandidaten an: Gennadi Sjuganow (Kommunistische Partei), Wladimir Schirinowski (Liberaldemokratische Partei) und Andrej Bogdanow (Demokratische Partei).

    Dank der persönlichen Unterstützung von Präsident Wladimir Putin gilt Dmitri Medwedew laut Umfragen als haushoher Favorit des Wahlrennens. Putin hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, er würde nach dem Ausscheiden im Frühjahr eine Ernennung zum Premierminister akzeptieren, sollte Medwedew die anstehende Präsidentenwahl gewinnen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren