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    London dementiert Meldungen über Botschafterabzug aus Moskau

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    LONDON, 22. Februar (RIA Novosti). Das britische Außenministerium hat Medienberichte über einen vorzeitigen Abzug seines Botschafters Anthony Brenton aus Moskau dementiert.

    "Ich habe keine Information darüber, dass Brenton vorfristig aus Moskau zurückgerufen wird", sagte ein Sprecher im britischen Außenamt. "Ich kann nicht bestätigen, dass Foreign Office mit ihm unzufrieden ist."

    Brenton ist seit 2004 als britischer Botschafter in Moskau tätig. Am heutigen Freitag hatten russische Medien berichtet, das Außenministerium in Moskau sei unzufrieden, dass Brenton "immer" Tatsachen verdrehe. Wie ein nicht namentlich genannter Sprecher des Moskauer Außenamtes mitteilte, tragen die jüngsten Äußerungen Brentons, dass London nach dem Streit um den British Council nicht als Erstes auf Moskau zugehen wolle, nicht zur Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen bei.

    Am gestrigen Donnerstag hatte Brenton geäußert, dass London nicht als Erstes Schritte zur Bereinigung der Beziehungen mit Russland unternehmen wolle. Da die Schuld an der Zuspitzung der Beziehungen bei den russischen Behörden läge, müssten diese nach einer Lösung suchen, sagte er.

    Die Beziehungen zwischen beiden Staaten waren nach dem Mord am Ex-Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Litwinenko, 2006 in London sowie nach dem Streit um die Zweigstellen des British Council von 2007 auf einem Tiefpunkt angelangt.

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