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    Resolution des UN-Sicherheitsrates bedeutet politisches Signal an Iran - russischer Experte

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    Die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Iran, die verschärfte Wirtschaftssanktionen vorsieht und Teheran 90 Tage für die Einstellung seiner Urananreicherung gewährt, wird zur baldigsten Aufnahme von Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm beitragen.

    WIEN, 05. März (RIA Novosti). Die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Iran, die verschärfte Wirtschaftssanktionen vorsieht und Teheran 90 Tage für die Einstellung seiner Urananreicherung gewährt, wird zur baldigsten Aufnahme von Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm beitragen. Das sagte der ständige Vertreter Russlands im IAEO-Gouverneursrat, Grigori Berdennikow, am Mittwoch auf der Tagung des IAEO-Gouverneursrates in Wien.

    „Diese Resolution bedeutet ein ernsthaftes politisches Signal an Teheran und mahnt dazu, mit dem UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten und die Beschlüsse der IAEO-Gouverneure zu erfüllen“, so Berdennikow.

    Der Diplomat hob in diesem Zusammenhang die Erklärung der Außenminister der „sechs“ Staaten (der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschlands) hervor, die in der Sitzung des Sicherheitsrates verlesen wurde und als IAEO-Dokument veröffentlicht werden soll.

    Laut Berdennikow wird in dem Dokument die Anerkennung des Rechts Irans auf eine friedliche Nutzung von Atomenergie bekräftigt.

    Der russische Diplomat rief Iran auf, „die Meinung der Völkergemeinschaft zu hören und Maßnahmen zur weiteren Festigung der Zusammenarbeit mit der IAEO für eine definitive Regelung der verbleibenden Fragen hinsichtlich seines Atomprogramms… zu ergreifen“.

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