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    Russlands Verteidigungs- und Außenminister verhandeln in Paris

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    MOSKAU, 11. März (RIA Novosti). Der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow und sein französischer Amtskollege Herve Morin besprechen bei einem bilateralen Treffen in Paris die Perspektiven der Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf dem Gebiet der militärischen und militärtechnischen Zusammenarbeit.

    Das teilte Irina Kowaltschuk, stellvertretende Pressesprecherin des russischen Verteidigungsministers, RIA Novosti am Dienstag mit.

    "Nach diesen Verhandlungen wird Serdjukow noch eine Reihe von Treffen durchführen. Anschließend wird eine gemeinsame Pressekonferenz mit Morin abgehalten", sagte sie.

    Das Treffen der Verteidigungsminister von Russland und Frankreich verläuft im Rahmen der siebenten Sitzung des russisch-französischen Rates für Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen auf der Ebene der Außen- und der Verteidigungsminister.

    Der Sprecher des russischen Außenministeriums, Michail Kamynin, hatte RIA Novosti zuvor mitgeteilt, dass das Zusammenwirken zwischen Russland und Frankreich im UN-Sicherheitsrat bei den Verhandlungen in Paris ein zentrales Thema sein werde. Es werde auch die Problematik der europäischen Sicherheit substantiell behandelt.

    Kamynin zufolge werden der russische Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungsminister Serdjukow zusammen mit ihren französischen Amtskollegen beim bevorstehenden Treffen unter anderem die Situation um den Vertrag über die Reduzierung der konventionellen Streitkräfte in Europa, die Raketenabwehr und die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Russland und der NATO erörtern.

    Die russische Seite erwartet, dass in Paris ein ernsthaftes Gespräch über die gefährlichen Folgen der einseitigen Erklärung der Unabhängigkeit durch die serbische Region Kosovo und über die Anerkennung dieses illigitimen Aktes durch einige NATO-Mitgliedsländer stattfindet.

    Die Minister planen auch, die grundlegenden Aspekte der Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, darunter das iranische Atomprogramm und die Regelung der Situation um Nordkorea, zu behandeln.

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