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    Georgischer Oppositioneller bestätigt sein Treffen mit Beresowski in London

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    TIFLIS, 13. März (RIA Novosti). Georgiens Ex-Minister für die Beilegung von Konflikten und Oppositionspolitiker Giorgi Chaindrawa hat sein Treffen mit dem im Londoner Exil lebenden russischen Unternehmer Boris Beresowski bestätigt.

    "Wir haben vom Tod des (georgischen Unternehmers) Badri Patarkazischwili gesprochen", sagte Chaindrawa am Donnerstag Journalisten in Tiflis. Die russische Justiz verlangt von London die Auslieferung des in Russland in Ungnade gefallenen Beresowski. Patarkazischwili war am 12. Februar in seiner Villa bei London voraussichtlich an einem Herzleiden gestorben. Das georgische Außenministerium verweigerte Beresowski, der zur Beisetzung von Patarkazischwili kommen wollte, die Einreise in das Land.

    "In London traf ich mich auch mit Patarkazischwilis Witwe Inna Gudawadse. Beresowski wohnte dem Treffen bei. Wir sprachen von Badri und von vielem anderem. Eine Erklärung zu diesem Gespräch wird Gudawadse selbst abgeben", sagte Chaindrawa. Weitere Details wollte er nicht preisgeben.

    Chaindrawas Besuch in London und sein Treffen mit Beresowski waren für die anderen Mitglieder der vereinigten Opposition eine Überraschung. Zuvor behauptete der Stab der Opposition, dass Gerüchte über Chaindrawas Treffen mit Beresowski von der Presse verbreitet werden.

    Beresowski genießt zurzeit in London den Status eines politischen Flüchtlings. Die russische Justiz hatte mehrmals um Beresowskis Auslieferung ersucht, gegen den in Russland einige Strafverfahren laufen. Der Geschäftsmann wurde bereits in Russland zu sechs Jahren Haft in Abwesenheit wegen Unterschlagung von Geldmitteln der russischen Fluggesellschaft Aeroflot verurteilt.

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