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    Kosovo will Euro zur offiziellen Währung machen

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    BELGRAD, 19. März (RIA Novosti). Die Kosovo-Regierung will den Euro zur offiziellen Währung der Provinz machen, die am 17. Februar ihre Unabhängigkeit von Serbien verkündet hatte.

    Seit 2002 wird der Euro in den albanischen Ortschaften der Provinz Kosovo als die Hauptwährung gebraucht.

    In den serbischen Kosovo-Enklaven ist hauptsächlich der serbische Dinar im Umlauf.

    Wie Hajredin Kuci, Vizepremier vom Kosovo, in den albanischsprachigen Medien der Provinz feststellte, wird die Währungsfrage in der entstehenden Verfassung zwar nicht geregelt, aber ein Gesetzentwurf vorbereitet, laut dem der Euro als die offizielle Nationalwährung gelten soll. "Der Euro ist für uns bequem", fügte Kuci hinzu.

    Der Entwurf werde demnächst dem Parlament im Kosovo vorgelegt. Der Vizepremier stellte fest, dass auch eine Zustimmung Brüssels für diesen Schritt erfragt werden müsste.

    Die Unabhängigkeit des Kosovo wurde von rund 30 Staaten, darunter den meisten EU-Mitgliedsländern, anerkannt. Russland wie auch Serbien ist kategorisch gegen die Anerkennung und betrachtet diese als Verstoß gegen die in der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates verankerten internationalen Vereinbarungen.

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