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    US-Vizepräsident Cheney: Ahmadinedschad ist gefährlich

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    US-Präsident Richard Cheney hat politische Ansichten und religiöse Überzeugungen von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad scharf kritisiert.

    WASHINGTON, 11. April (RIA Novosti). US-Präsident Richard Cheney hat politische Ansichten und religiöse Überzeugungen von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad scharf kritisiert.

    "Ich denke, dass Ahmadinedschad ein sehr gefährlicher Mensch ist", sagte Cheney am Donnerstag in einem Hörfunk-Interview.

    Der US-Vizepräsident verwies darauf, dass der iranische Präsident "mehrmals erklärt hat, er wolle Israel vernichten". Dabei "glaubt Irans Präsident an eine Rückkehr des Zwölften Imams sowie daran, dass die höchste Ehre in einem Märtyrertod besteht, der die Rückkehr des Zwölften Imams näher rücken könnte". "Dies ist ein sehr radikaler Standpunkt", so der US-Vizepräsident.

    Cheney verwies auf die Meinung des namhaften US-Politologen Bernard Lewis, eine garantierte gegenseitige Vernichtung in den amerikanisch-sowjetischen Beziehungen in den Zeiten des Kalten Krieges sei ein Faktor der Abschreckung gewesen, "im Fall Ahmadinedschad ist aber eine garantierte gegenseitige Vernichtung eher ein Ansporn".

    In einem anderen Funkinterview betonte Cheney, dass Israel Ahmadinedschads Drohungen sehr ernst nimmt. Zugleich verweigerte er die Antwort auf die Frage, ob er bei seinem jüngsten Israel-Besuch "etwaige Schritte gegen das iranische Nuklearpotential" erörtert habe. "Über solche Dinge kann ich hier nicht reden", sagte Cheney.

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