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    Moskau muss sich auf Nato-Beitritt Kiews einstellen - Ukrainischer Diplomat

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    MOSKAU, 11. April (RIA Novosti). Russland muss sich damit abfinden, dass die Ukraine bald ein Nato-Mitgliedsland wird. Das erklärte Leonid Ossawoljuk, Botschaftsrat in der ukrainischen Botschaft in Moskau, in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    Wie er sagte, sind die jüngsten Äußerungen der führenden Repräsentanten Russlands bezüglich der territorialen Integrität der Ukraine für die Festigung der traditionell freundschaftlichen und gutnachbarlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern nicht förderlich.

    Zuvor hatten einige russische Politiker geäußert, Russland könnte im Falle eines Nato-Beitritts der Ukraine die Frage der Zugehörigkeit der Halbinsel Krim wieder problematisieren.

    Moskau betrachtet das Heranrücken des Militärblocks an die Grenzen Russlands als eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit des Landes, betonte Michail Kamynin, Sprecher des russischen Außenministeriums, am Freitag in einem RIA-Novosti-Gespräch. "Die Erklärungen, dieser Prozess sei nicht gegen Russland gerichtet, kann uns nicht zufrieden stellen", hieß es.

    Beim Nato-Gipfel Anfang April in Bukarest war beschlossen worden, die Einbeziehung der Ukraine und Georgiens in den Aktionsplan für die Nato-Mitgliedschaft zu verschieben. Zugleich erklärte Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer, die beiden Länder würden in der Perspektive Mitglieder der Allianz.

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