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    Aserbaidschan protestiert gegen US-Einmischung in Präsidentenwahl

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    Der Chef der Administration des aserbaidschanischen Präsidenten, Ramis Mechtijew, hat die USA wegen der Bereitstellung von drei Millionen Dollar für das „Programm zur Unterstützung einer demokratischen Präsidentenwahl“ in der kaukasischen Republik als Einmischung in seine inneren Angelegenheiten bezeichnet.

    BAKU, 03. Mai (RIA Novosti). Der Chef der Administration des aserbaidschanischen Präsidenten, Ramis Mechtijew, hat die USA wegen der Bereitstellung von drei Millionen Dollar für das „Programm zur Unterstützung einer demokratischen Präsidentenwahl“ in der kaukasischen Republik als Einmischung in seine inneren Angelegenheiten bezeichnet.

    Das meldete die Nachrichtenagentur Novosti-Aserbaidschan am Samstag.

    Wie die US-Botschafterin in Aserbaidschan, Anne Derse, mitteilte, sind diese Programme für Festigung der politischen Parteien und des Wahlsystems, die transparente Stimmenauszählung und die Durchführung von Seminaren für Rechtsschutzmitarbeiter bestimmt, um normale Bedingungen für freie Versammlungen zu schaffen.

    "Die USA würden die Einmischung jedes Landes in ihre inneren Prozesse nicht dulden, warum soll dann dies Aserbaidschan passieren?", sagte Mechtijew am Samstag.

    Die Präsidentenwahl in Aserbaidschan findet im Herbst 2008 statt. Mechtijew zufolge versuchen manche internationale Organisationen bzw. Länder, Aserbaidschan vor der Wahl unter Druck zu setzen. "Trotzdem werden in Aserbaidschan transparente und demokratische Wahlen stattfinden", sagte er abschließend.

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