07:15 23 Juni 2017
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    Russlands Chefhygienearzt zweifelt an Erfolg von Methadontherapie gegen Drogensucht

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    MOSKAU, 03. Mai (RIA Novosti). Der Chefhygienearzt und Leiter der Verbraucherschutzbehörde Russlands, Gennadi Onischtschenko, bewertet die Methadon-Therapie zur Behandlung von Drogensucht und AIDS als unzweckmäßig.

    Wie Onischtschenko am Rande einer Konferenz über AIDS-Bekämpfung in Osteuropa und Zentralasien in Moskau sagte, liegen noch keine Beweise dafür vor, dass die Methadontherapie effektiv sei. Methadonprogramme sind in Russland verboten.

    Der UNAIDS-Exekutivdirektor Peter Piot bemerkte dazu, die wissenschaftlichen Forschungen hätten gezeigt, dass die Methadon-Substitionstherapie in Verbindung mit der Vergabe von Einwegspritzen an Drogenabhängige das Risiko der HIV-Übertragung verringere.

    Laut Piot werden in Moldawien und in der Ukraine solche Therapieprogramme eingeführt.

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