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    Zum Status von Sewastopol liegt Rechtskollision vor - Partei Gerechtes Russland

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    MOSKAU, 13. Mai (RIA Novosti). Nikolai Lewitschew, einer der Leiter der Partei Gerechtes Russland, hält die Rechtskollision in Bezug auf die Zugehörigkeit der Stadt Sewastopol für einen offensichtlichen Fakt.

    Der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow erklärte am Sonntag bei Feierlichkeiten anlässlich des 225. Jahrestages der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol (Krim, Ukraine), dass die Frage der Staatszugehörigkeit der Stadt ungelöst geblieben sei und Russland diese Frage zu Gunsten seines Staatsrechts lösen werde.

    Er verwies darauf, dass Sewastopol 1948 zu einer staatsgeleiteten Stadt geworden sei und 1954 nicht zu jenen Gebieten und Territorien gehört habe, die der ehemalige russische Staatschef Nikita Chruschtschow an die Ukraine übergeben hatte. Wegen dieser Äußerungen verbot der ukrainische Sicherheitsdienst dem Moskauer Oberbürgermeister die weitere Einreise in die Ukraine.

    „Dass Sewastopol eine Stadt des russischen Ruhmes ist, ist in der Geschichte fixiert. Dass es eine gewisse Rechtskollision in der Frage der Zugehörigkeit von Sewastopol gibt, ist auch ein offensichtlicher Fakt“, erklärte Lewitschew am Dienstag vor Journalisten in seiner Stellungnahme zur Situation um Luschkow.

    Der Leiter der Parlamentsfraktion von Gerechtes Russland ist der Auffassung, dass die beiden Seiten in diesem Rechtsstreit gewichtige Argumente hätten.

    Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Frage in der nächsten Zeit ohne Zuspitzung der diesbezüglichen Diskussion gelöst werde.

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