08:59 16 Dezember 2018
SNA Radio
    Politik

    Russland muss Status von Sewastopol als russischer Stadt bestätigen - Moskaus OB Luschkow

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Russland muss den Status von Sewastopol auf der Krim als einer russischen Stadt bestätigen. Das erklärte der Oberbürgermeister Moskaus, Juri Luschkow, am Dienstag im russischen Fernsehen.

    MOSKAU, 13. Mai (RIA Novosti). Russland muss den Status von Sewastopol auf der Krim als einer russischen Stadt bestätigen. Das erklärte der Oberbürgermeister Moskaus, Juri Luschkow, am Dienstag im russischen Fernsehen. Dieser Status könnte mit mehreren historischen Dokumenten belegt werden. "Russland kann seine südlichen Grenzen nicht ohne Sewastopol zuverlässig genug schützen."

    "1948 wurde Sewastopol als ein Militärstützpunkt aus dem Verband der Halbinsel Krim herausgegliedert und unmittelbar der zentralen Regierung der Russischen Föderation unterstellt. 1954, als der damalige Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschjow die Krim-Halbinsel der Ukraine geschenkt hatte, gehörte Sewastopol nicht zu den zu übergebenden Territorien. Auch die Übergabe der Krim selbst erfolge mit Verletzung der damaligen Verfassung der Sowjetunion, die für solche Fälle ein Referendum vorsieht, das aber nie durchgeführt wurde." "Hat denn die Ukraine einen Grund, sich die Krim und Sewastopol anzueignen? Nein", sagte Luschkow.

    In einer Stellungnahme zur Entscheidung der ukrainischen Behörden, ihn zu einer unerwünschten Person in der Ukraine zu erklären, sagte der Oberbürgermeister, er sei nicht einzuschüchtern. "Die Ukraine hat Angst vor meinen Besuchen auf der Krim und in Sewastopol, weil die Katze weiss, dass sie fremdes Fleisch gefressen hat." Alles deute darauf, dass die Spaltung zwischen Russland und der Ukraine immer stärker werde. Er habe gesehen, wie Nationalisten in der Ukraine glorifiziert werden und wie die ukrainischen Behörden das Problem von Sewastopol ansehen, sagte Luschkow.

    Am 12. Mai hatte der Sicherheitsdienst der Ukraine Luschkow wegen seiner jüngsten Äußerungen zu Sewastopol zur Persona non grata erklärt und ihm die Einreise in die Republik verboten. Am vergangenen Sonntag hatte Luschkow bei den Feierlichkeiten anlässlich des 225. Gründungstages der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol gesagt, das Problem der staatlichen Zugehörigkeit dieser Stadt sei noch offen, und Russland werde dieses Problem zu seinen Gunsten lösen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren