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    Abgeordnete aus Kamtschatka fordern lebenslange Haft für Kindesmissbrauch

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    Angesichts der äußerst hohen Zahl von Verbrechen gegen Minderjährigen in Russland haben Abgeordnete der fernöstlichen Region Kamtschatka der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) vorgeschlagen, das Strafmaß für den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen zu verschärfen.

    PETROPAWLOWSK-KAMTSCHATSKI, 20. Mai (RIA Novosti). Angesichts der äußerst hohen Zahl von Verbrechen gegen Minderjährigen in Russland haben Abgeordnete der fernöstlichen Region Kamtschatka der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) vorgeschlagen, das Strafmaß für den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen zu verschärfen.

    Das teilte die Pressesprecherin der Gesetzgebenden Versammlung der Region, Jekaterina Koltsch, RIA Novosti mit.

    "In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Staatsduma, Boris Gryslow, schlagen die Parlamentarier der Region vor, für besonders schwere Verbrechen gegen die geschlechtliche Unverletzlichkeit der unter 14-Jährigen eine lebenslange Haftstrafe einzuführen", so die Sprecherin.

    In ihrem Schreiben betonen die Parlamentarier, dass im vergangenen Jahr in Russland rund 120 000 Verbrechen gegen Minderjährige begangen und etwa 2500 Kinder getötet worden seien.

    "Angesichts dessen muss die Gesellschaft angemessen auf diese Art von Verbrechen reagieren. Heute sind sich alle einig darüber, dass das Strafmaß für Verbrechen gegen Kinder verschärft werden muss", so die Parlamentarier.

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