00:15 20 Oktober 2018
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    Russlands Innenministerium initiiert Koordinierungszentrum zum Kampf gegen Menschenhandel

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    MOSKAU, 20. Mai (RIA Novosti). Russlands Innenministerium schlägt vor, ein Koordinierungszentrum für die Tätigkeit der Rechtsschutzorgane zum Kampf gegen Menschenhandel auf dem russischen Territorium zu schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung des Untersuchungskomitees beim russischen Innenministerium vom Dienstag.

    "Der Aufbau eines speziellen Zentrums zur Koordinierung der Tätigkeit der Rechtsschutzorgane, sonstiger Behörden für die Bekämpfung des Menschenhandels und Zentren zum Schutz von Opfern des Menschenhandels sowie die Verabschiedung von speziellen Programmen zur Verhütung des Menschenhandels könnte dieses Problem (Menschenhandel) positiv beeinflussen", heißt es in der Mitteilung.

    Nach Expertenangaben der Internationalen Organisation für Migration geraten jährlich bis zu zwei Millionen Menschen in die Hände von Menschenhändlern.

    Rund 200 000 Einwohner von Zentral- und Osteuropa im Jahr kehren nicht heim, wobei den größeren Teil davon Frauen ausmachen, die zum sexuellen Missbrauch ins Ausland gebracht werden.

    "Für unser Land ist dieses Thema insofern aktuell, als Russland in den letzten zehn Jahren nicht so sehr zum Lieferanten von sexuellen Sklaven - Frauen und Kindern - auf den Weltmarkt geworden ist, als vielmehr zu einer Region, in der der sogenannte 'Innenhandel mit Menschen' weit verbreitet ist", heißt es.

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