13:13 23 Juli 2018
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    Kuba wirft USA finanzielle Unterstützung der Opposition vor

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    Kuba hat US-amerikanische Diplomaten der finanziellen Hilfe für Dissidenten beschuldigt. Das teilte ein RIA-Novosti-Korrespondent am Montag aus Mexiko unter Hinweis auf mexikanische Massenmedien mit.

    MEXIKO STADT, 20. Mai (RIA Novosti). Kuba hat US-amerikanische Diplomaten der finanziellen Hilfe für Dissidenten beschuldigt. Das teilte ein RIA-Novosti-Korrespondent am Montag aus Mexiko unter Hinweis auf mexikanische Massenmedien mit.

    Auf einer Pressekonferenz in Havanna, zu der die Direktorin des Departements Nordamerika im kubanischen Außenministerium, Josefina Vidal, und der Chef des Zentrums für historische Studien der Staatssicherheit, Manuel Hevia, eingeladen worden waren, wurden den Journalisten 14 Dokumente gezeigt, die die Kontakte von US-amerikanischen Diplomaten mit kubanischen Andersdenkenden belegen.

    So wurden der Presse Videoaufnahmen und Briefwechsel per E-Mail zwischen dem Leiter der Interessenmission der USA in Havanna, Michael Parmly, und der Oppositionellen Martha Beatriz Roque gezeigt.

    "Die US-Diplomaten spielen die Rolle von einer Art 'Verbindungsleute', die das Geld aus der sogenannten Stiftung Juristische Rettung den kubanischen Konterrevolutionären bringen", erklärte Manuel Hevia.

    Josefina Vidal hat eine derartige Tätigkeit der US-Diplomaten als unzulässig bezeichnet. Wie sie sagte, fügt sich die Tätigkeit der US-Diplomaten durchaus in den sogenannten "neuen Bush-Plan" ein, der die Situation auf Kuba destabilisieren soll.

    Eine der Hauptrichtungen der von Washington ausgearbeiteten Politik zur Destabilisierung der Situation auf Kuba sei eine umfassende finanzielle Unterstützung für die innere Opposition. Dafür stelle der US-Staatshaushalt über 50 Millionen Dollar bereit.

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