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    Russlands Außenminister sprach mit Abchasiens Republikchef

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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist am Dienstag in Moskau mit dem abchasischen Republikchef Sergej Bagapsch zusammengetroffen.

    MOSKAU, 20. Mai (RIA Novosti). Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist am Dienstag in Moskau mit dem abchasischen Republikchef Sergej Bagapsch zusammengetroffen.

    Das teilte das Informations- und Presseamt des russischen Außenministeriums mit. "Während der Unterredung tauschten Lawrow und Bagapsch Meinungen zur Situation in der georgisch-abchasischen Konfliktzone aus und plädierten für Maßnahmen zur Senkung von Spannungen in der Region", heißt es in der Mitteilung.

    Bagapsch dankte der russischen Führung für die Unterstützung der abchasischen Bevölkerung und die Erweisung humanitärer Hilfe an die Republik.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatte sich Abchasien für unabhängig von Georgien erklärt. Im August 1992 verlegte Tiflis seine Truppen nach Abchasien, die aber auf einen erbitterten bewaffneten Widerstand stießen. Der blutige Konflikt endete am 30. August 1993 mit dem faktischen Verlust Abchasiens durch Georgien. Seitdem arbeitet Suchumi beharrlich auf die Anerkennung seiner Unabhängigkeit hin, die bislang von keinem einzigen Staat akzeptiert wurde.

    Tiflis betrachtet Suchumi weiterhin als Teil des Landes und bietet Abchasien umfassende Autonomierechte im Staatsverband Georgiens an. Der Frieden in der georgisch-abchasischen Konfliktzone wird von der GUS-Friedensmacht erhalten, zu der hauptsächlich russische Militärs gehören. Die Verhandlungen über die Beilegung des Konflikts wurden 2006 abgebrochen.

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