22:43 17 Dezember 2017
SNA Radio
    Politik

    Nach 30 Jahren Funkstille: USA erwägen Wiedereröffnung ihrer Botschaft in Iran

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Die Administration von US-Präsident George W. Bush erwägt rund 30 Jahre nach der Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft in Teheran, diese wieder zu eröffnen.

    MOSKAU, 24. Juni (RIA Novosti). Die Administration von US-Präsident George W. Bush erwägt rund 30 Jahre nach der Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft in Teheran, diese wieder zu eröffnen.

    Das meldet die Agentur AP unter Verweis auf offizielle und diplomatische Personen aus den USA.

    Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Weltgemeinschaft mit den USA an der Spitze dem Iran mit internationalen Sanktionen droht, da die Teheraner Behörden ihre Urananreicherung nicht stoppen wollen und die USA zugleich Kriegshandlungen gegen den Nahost-Staat nicht ausschließen.

    Die Eröffnung der amerikanischen Botschaft in Teheran ermöglicht es den US-Behörden jedoch, direkte Kontakte zu den Vertretern von Jugendbewegungen, Studenten, Dissidenten und anderen Angehörigen der iranischen Opposition zu knüpfen.

    Gegenwärtig haben die USA keine diplomatische Vertretung in Iran. Die Kommunikation zwischen beiden Staaten verläuft über die Botschaft der Schweiz.

    "Wir wollen, dass mehr Iraner die USA besuchen. Wir haben vor, mit dem iranischen Volk Kontakt zu halten", sagte die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice am Montag.

    Die offiziellen Beziehungen zwischen den USA und Iran wurden im Jahr 1980 nach der Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft in Teheran auf Eis gelegt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren