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    Medwedew hält Diskussion über G8-Ausschluss Russlands für unseriös

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    MOSKAU, 03. Juli (RIA Novosti). Die Thesen von einem Ausschluss Russlands aus der G8 sind laut Präsident Dmitri Medwedew unseriös.

    Das erklärte Medwedew in einem Interview für Medienvertreter aus den G8-Ländern im Vorfeld des G8-Gipfels in Japan.

    Nach einer Stellungnahme zur Erklärung von US-Senator John McCain gefragt, Russland sollte aus der G8 ausgeschlossen werden, sagte der Präsident: "Es ist völlig offensichtlich, dass beliebige Thesen von einem Ausschluss Russlands bzw. von einem Druck auf Russland einfach unseriös wirken."

    Die G8 existiert "nicht weil das jemandem gefällt oder nicht gefällt, sondern weil dies objektiv die größten Wirtschaften und die ernsthaftesten außenpolitischen Spieler sind". Die Versuche, jemanden in dieser Eigenschaft einzuschränken, würden der gesamten Weltordnung Schaden zufügen.

    "Die Krisenfestigkeit der US-Wirtschaft ist, wie ich denke, unter anderem damit verbunden, dass die Vereinigten Staaten bemüht sind, eine ausgewogene Politik zu betreiben", fügte Medwedew hinzu. "Diese Politik sollte insgesamt nicht von dem abhängen, der gerade am Ruder steht."

    Zugleich betonte der Präsident, er wolle einzelne Äußerungen nicht kommentieren, die unter anderem mit dem gegenwärtigen Präsidentschaftswahlkampf in den USA verbunden sind.

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