05:10 22 April 2018
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    G8-Gipfel: Medwedew und Brown erörtern Engpässe im russisch-britischen Verhältnis

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    HOKAIDO, 7. Juli (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat dem britischem Regierungschef Gordon Brown vorgeschlagen, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf einen besseren Stand zurückzubringen.

    "Das Gespräch war aufrichtig. Keiner der Engpässe im politischen und humanitären Bereich, die das russisch-britische Verhältnis beeinflussen, wurde umgangen", teilte Medwedews Assistent Sergej Prichodko nach einem Treffen der beiden Politiker im Rahmen des G8-Gipfels in Japan mit.

    "Medwedew schlug vor, sich darauf zu konzentrieren, die Beziehungen wieder auf den Stand zu bringen, den es vor einigen Jahren gab. Brown äußerte seine Meinung dazu und erwähnte einige Fragen, die für Großbritannien wichtig sind. Darunter geht es um die Arbeit des British Council und einige weitere Fälle", so Prichodko.

    Russland und Großbritannien haben gewisse Fortschrittsaussichten, es wird aber nicht leicht fallen, diese Fortschritte zu erzielen, hieß es.

    Das russisch-britische Verhältnis war in den letzten Jahren insbesondere vom Fall Litwinenko sowie von dem Skandal um das Kulturinstitut British Council überschattet worden.

    In Bezug auf den Mord am ehemaligen FSB-Mitarbeiter Alexander Litwinenko, der zum Kreml-feindlichen Oligarchen Boris Beresowski gute Kontakte hatte, sehen viele in London Moskau als Drahtzieher.

    Moskau warf British Council Verstöße gegen die russischen Gesetze vor und ließ die Büros der Organisation in Russland schließen.

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