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    Russland und EU schließen neues Rahmenabkommen als gleichberechtigte Energiepartner

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    MOSKAU, 07. Juli (RIA Novosti). Das neue Partnerschaftsabkommen zwischen Russland und der Europäischen Union, an dem derzeit beide Staaten arbeiten, wird solche Prinzipien für die Zusammenarbeit im Energiesektor beinhalten, die für beide Seiten "gleichermaßen vorteilhaft" sind.

    Das äußerte Konstantin Kossatschow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments), am Montag auf einer von RIA Novosti organisierten Videokonferenz Moskau-Wien.

    Nach seinen Worten ist die EU bei ihrem Versuch gescheitert, Russland gegen dessen Willen die Europäische Energiecharta aufzuzwingen. Im neuen Abkommen seien neue Kooperationsprinzipien festzuhalten, die für beide Vertragsparteien "gleichermaßen bequem" seien. "Es wird ein Vertrag zwischen zwei gleichberechtigten Partnern, zwischen zwei Marktwirtschaften sein", führte Kossatschow aus.

    Das bisherige, noch 1994 unterzeichnete Rahmenabkommen zwischen Russland und der EU war im vergangenen Dezember abgelaufen, verlängerte sich jedoch optional um ein Jahr. Auf ihrem Gipfel in Chanty-Mansijsk (26./27. Juni 2008) haben Russland und die EU den Startschuss für die Ausarbeitung eines neuen Partnerschaftsvertrages gegeben.