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    Merkel und Sarkozy geben keine klare Antwort auf Russlands Sicherheitsinitiative

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    TOYAKO (Hokkaido, Japan), 07. Juli (RIA Novosti). Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben am Rande des G8-Gipfels in Japan ihr Interesse an dem Vorschlag des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew bestätigt, einen europäischen Sicherheitsvertrag abzuschließen.

    Wie Medwedews Berater Sergej Prichodko mitteilte, gaben Merkel und Sarkozy jedoch keine eindeutige Antwort auf diesen Vorschlag. "Freilich haben wir mit keiner baldigen Antwort gerechnet", sagte Prichodko.

    Nach seinen Worten hatte Medwedew seine Sicherheitsinitiative auch mit US-Präsident George W. Bush erörtert. Die russische Seite halte es nicht für zweckmäßig, die USA von der Debatte über die europäische Sicherheit auszuschließen, sagte Prichodko.

    Medwedew hatte während seines Deutschland-Besuchs Anfang Juni angeregt, einen gesamteuropäischen Gipfel einzuberufen, um einen neuen rechtsverbindlichen Sicherheitsvertrag für Europa auszuarbeiten, an dem alle europäischen Staaten unabhängig von deren Mitgliedschaft in militärischen Bündnissen beteiligt werden sollen.

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