17:47 21 November 2018
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    Gaza-Streifen: Israel liefert seit Waffenstillstand mehr Waren

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    GAZA, 07. Juli (RIA Novosti). Israel hat seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes mit den Palästinensern den Tagesumfang seiner Warenlieferungen in die Enklave auf das Anderthalbfache vergrößert und das Spektrum der Güter erweitert.

    Das äußerte der Pressesprecher das palästinensischen Innenministeriumsm, Ihab Al-Gusein, am Montag vor der Presse.

    Am Montag genehmigten die Israelis die Einfahrt von rund 100 LKWs mit verschiedenen Waren in den Gaza-Streifen. Vor dem Waffenstillstand, der 17 Tage in Kraft ist, fuhren rund 60 LKWs täglich in den Gaza-Streifen, mit Inkrafttreten des Abkommens erhöhte sich ihre Anzahl um etwa 20.

    Im Rahmen seiner gegen den Gaza-Streifen verhängten Wirtschaftssanktionen hatte Israel die Lieferungen von lebensnotwendigen Waren in die Region und das Spektrum der für die Einfuhr zugelassenen Güter eingeschränkt.

    In der vergangenen Woche erhielt die Enklave mit rund 200 Tonnen die erste Zementlieferung seit einem Jahr.

    Laut Al-Gusein wurden die Brennstofflieferungen regelmäßiger, obwohl die diesbezüglichen Einschränkungen nicht aufgehoben wurden.

    Zugleich hat Israel jedoch nach den Angriffen seitens der Palästinenser, die seit dem Infrafttreten des Waffenstillstandes erfolgten, bereits drei Mal eine Blockade gegen den Gaza-Streifen verhängt.

    Die Israelis sind bestrebt, auf alle Verletzungen des Waffenstillstandes zu antworten, und reagieren auch auf einzelne Raketenabschüsse mit der Schließung von Grenzübergängen für mindestens einen Tag.

    Am Montag verzeichnete das israelische Militär den Einschlag eines Grantwerfergeschosses nahe dem Grenzkontrollpunkt Karni, einem der größten Terminals für Warenlieferungen an der Grenze zum Gaza-Streifen. Die Detonation richtete keinen Schaden an. Über die Reaktion der israelischen Seite ist bislang nichts bekannt.

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