23:35 17 August 2017
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    Iran will Urananreicherung nicht einstellen - Verhandlungen in Genf

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    Der Iran schließt die Einstellung seiner Arbeiten zur Urananreicherung völlig aus. Das teilte ein ranghoher iranische Vertreter am Samstag am Rande der Genfer Verhandlungen zwischen EU-Spitzenvertreter Javier Solana mit dem Sekretär des Höchsten Rates für nationale Sicherheit des Iran, Said Jalili, nach Angaben westlicher Medien mit.

    MOSKAU, 19. Juli (RIA Novosti). Der Iran schließt die Einstellung seiner Arbeiten zur Urananreicherung völlig aus.

    Das teilte ein ranghoher iranische Vertreter am Samstag am Rande der Genfer Verhandlungen zwischen EU-Spitzenvertreter Javier Solana mit dem Sekretär des Höchsten Rates für nationale Sicherheit des Iran, Said Jalili, nach Angaben westlicher Medien mit. Eine Einstellung oder Einfrierung (der Urananreicherung) sei kein Diskussionsthema, hieß es.

    An dem Treffen nehmen auch Vizeaußenminister der zur Gruppe gehörenden fünf ständigen Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschlands teil. Auf der Tagesordnung stehen die Antwort Teherans für die jüngsten Vorschläge der Sechsergruppe sowie die Ausarbeitung des weitren Aktionsplanes. Das Treffen soll mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zu Ende gehen.

    Russland, die USA, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland rufen den Iran mit Nachdruck auf, sein Programm zur Uranananreicherung einzustellen. Im Austausch dafür werden Teheran diverse ökonomische Vergünstigungen und mehrere Projekte internationaler Kooperation angeboten. Der Iran erklärt darauf, dass er zu den weiteren Verhandlungen über das Atomproblem bereit ist, wird aber ein Moratorium für die Urananreicherung nie verhängen.

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