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    Russischer Außenpolitiker erwartet ernsthafte Komplikationen nach Karadzic-Festnahme

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    "Ernsthafte Komplikationen" sind in Serbien und auf dem ganzen Territorium des früheren Jugoslawiens nach der Verhaftung des ehemaligen bosnischen Serbenführers Radovan Karadzic zu befürchten.

    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). "Ernsthafte Komplikationen" sind in Serbien und auf dem ganzen Territorium des früheren Jugoslawiens nach der Verhaftung des ehemaligen bosnischen Serbenführers Radovan Karadzic zu befürchten.

    Diese Meinung äußerte Wassili Lichatschow, Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (russisches Parlamentsoberhaus), am Mittwoch in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    "Alles, was in Den Haag oder in Belgrad geschehen wird, sollte jedenfalls nicht als ein Triumph der Nato oder der Europäischen Union betrachtet werden", betonte Lichatschow.

    Subjektive Einschätzungen, die es beim Prozess gegen den ehemaligen jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic gegeben hat, müssten um jeden Preis verhindert werden.

    "Das UN-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien wird äußerst ernsthaft für seine Ineffektivität kritisiert", fügte der Politiker hinzu. Insofern sei es notwendig, dass das Tribunal seine Entscheidung zu Karadzic "maximal ausgewogen und korrekt" trifft. "Es ist extrem wichtig, eine Sauberkeit der juristischen Einschätzungen zu gewährleisten."

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