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    Russlands Luftlandetruppen werden neu ausgerüstet - Befehlshaber

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    MOSKAU, 02. August (RIA Novosti). Die russischen Luftlandetruppen, die am Samstag, dem 2. August, ihren 78. Gründungstag begehen, werden bis zum Jahr 2010 reformiert und mit neuen Waffen und neuer Technik ausgerüstet. Das teilte der Befehlshaber der Luftlandetruppen, Generalleutnant Valeri Jewtuchowitsch, auf einer Pressekonferenz mit.

    Laut dem Generalleutnant wird die gesamte Personalstärke der Truppen nicht geändert.

    Zu den neuen Waffen sowie Militär- beziehungsweise Spezialfahrzeugen, die in den nächsten zwei Jahren in den Dienst der Luftlandetruppen gestellt werden sollen, gehören mobile 123-mm-Panzerkanonen Sprut-SD (2S25), Kampffahrzeuge der Typen BMD-4 und BMD-4M, Mehrzweck-Schützenpanzerwagen BTR-MD, Kraftfahrzeuge KamAS-5350, Landefahrzeuge KamAS-43501 sowie Spezialtechnik.

    Der Befehlshaber erläuterte, dass die Luftlandetruppen als Reserve des Obersten Befehlshabers entsprechend dem Plan zur Truppenentwicklung für die Zeit bis zum Jahr 2010 ihr Antlitz ändern würden.

    Es handele sich um die Ausrüstung der Truppen mit neuen Serienwaffen und neuer Technik, eine Verbesserung des Stationierungssystems und der Stationierungsbedingungen sowie um „die qualitative Verbesserung der Ausbildung der Teile und Verbände“, sagte Jewtuchowitsch.

    Der Befehlshaber verwies darauf, dass im Jahre 2007 und Anfang 2008 die Aufgaben zur Ausbildung und Ausrüstung der Truppen erfüllt und die Umstellung aller Teile und Verbände auf eine neue Organisationsstruktur abgeschlossen worden sei.

    „Die Luftlandetruppen sind gegenwärtig eine selbständige Truppengattung und ein Mittel des Obersten Befehlshabers, das zu den allgemeinen Kräften gehört und für die Erfüllung eines breiten Spektrums von Aufgaben bestimmt ist“, sagte der Generalleutnant. Kampf- und Kampfversorgungsverbände haben einen Anteil von 80 Prozent an der Struktur der Luftlandetruppen und ihr Verzeichnis wird immer mehr erweitert“, sagte Jewtuchowitsch.

    Die russischen Luftlandetruppen würden seit Frühjahr 2006 nicht mehr bei Kampfhandlungen in Krisengebieten eingesetzt, dies habe es ermöglicht, mit ihrer Reformierung zu beginnen und ihre Kampffähigkeit weiter zu erhöhen, äußerte der Militär.