15:58 16 Dezember 2017
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    Georgiens Staatsminister prüft Situation in Konfliktzone vor Ort

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    TIFLIS, 02. August (RIA Novosti). Georgiens Staatsminister für Reintegration Temur Jakobaschwili ist in die georgisch-ossetische Konfliktzone gereist, um sich mit den Einwohnern von Dörfern zu treffen, die in der Nacht zum Samstag massiv beschossen wurden. Das teilte der Pressedienst des Staatsministers am Samstag mit.

    In der Nacht zum Samstag wurden nach vorläufigen Angaben beim Schusswechsel in der georgisch-südossetischen Konfliktzone sechs Bürger Südossetiens getötet und 15 verletzt. Wie der Berater des Befehlshabers der Gemischten Friedenskräfte, Wladimir Iwanow, RIA Novosti am Samstag mitteilte, wurde der Schusswechsel von der georgischen Seite provoziert.

    Nach offiziellen Angaben der georgischen Seite wurden durch den Beschuss vier georgischer Dörfer neun Einwohner und ein Polizist verletzt. Es gebe keine Tote.

    Laut Jakobaschwili wurden in den letzten Tagen unverdeckte Versuche unternommen, Georgien in einen bewaffneten Konflikt zu verwickeln. Wie er sagte, wurden in der vergangenen Nacht "georgische Dörfer und Blockposten der georgischen Polizisten aus Zchinwali intensiv bombardiert".

    Dem Bericht des Pressedienstes des Staatsministers zufolge will Jakobaschwili mehrere Dörfer besichtigen und sich mit dem Kommando der georgischen Friedenstruppen sowie Vertretern der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in der Konfliktzone treffen. Er würde sich möglicherweise bemühen, sich mit der faktischen Führung Südossetiens zu treffen.

    Der Sachschaden für Dorfeinwohner, deren Häuser zerstört wurden, wird nach Beschluss der georgischen Behörden berechnet und aus dem Staatshaushalt beglichen.

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