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    Russland und OSZE müssen Georgien vor Provokation eines neuen Krieges warnen - Südossetien

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    Zchinwali wendet sich an Russland und die OSZE mit der Bitte, Georgien vor Schritten zurückzuhalten, die zu einem neuen georgisch-ossetischen Krieg führen können", heißt es in einer Erklärung des Außenamtes der nicht anerkannten Republik Südossetien (im Bestand Georgiens) von Samstag.

    MOSKAU, 02. August (RIA Novosti). Zchinwali wendet sich an Russland und die OSZE mit der Bitte, Georgien vor Schritten zurückzuhalten, die zu einem neuen georgisch-ossetischen Krieg führen können", heißt es in einer Erklärung des Außenamtes der nicht anerkannten Republik Südossetien (im Bestand Georgiens) von Samstag.

    "Die Entwicklung um Südossetien in den letzten Wochen zeichnet sich erneut durch eine zunehmende Spannung aus. Provokative Schritte der georgischen Seite haben die Situation im georgisch-ossetischen Konfliktraum bis aufs Schärfste zugespitzt", heißt es im Dokument.

    Das Außenministerium rief in seiner Erklärung Russland, alle Verhandlungsteilnehmer, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), sowie internationale Organisationen auf, den Handlungen der georgischen Führung eine entsprechende Einschätzung zu geben und sie "vor ähnlichen provokatorischen und verbrecherischen Handlungen, die eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen und eine neue Runde von Gewalt in der Region in sich bergen", zu warnen.

    Das Dokument beschuldigt Georgien der "Absichten einer offenen militärischen Aggression gegen Südossetien".

    Das Außenministerium betont, dass Südossetien "im Interesse des Schutzes seiner Souveränität und territorialen Integrität und Sicherheit das Recht seiner Bürger beibehält, adäquate Schritte zu unternehmen, und erlegt die Verantwortung für solche Schritte voll und ganz der Führung Georgiens auf".

    In der Nacht zum Samstag wurden nach vorläufigen Angaben beim Schusswechsel in der georgisch-südossetischen Konfliktzone sechs Bürger Südossetiens getötet und 15 verletzt. Wie der Berater des Befehlshabers der Gemischten Friedenskräfte, Wladimir Iwanow, RIA Novosti am Samstag mitteilte, wurde der Schusswechsel von der georgischen Seite provoziert.

    Die georgische Seite behauptet das Gegenteil. Nach offiziellen Angaben der georgischen Seite wurden durch den Beschuss von vier georgischen Dörfern neun Einwohner und ein Polizist verletzt. Es gebe keine Toten.

    Angesichts der Spannungen wurde am Samstag die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der südossetischen Wohnsiedlung Dmenis (Rayon Zchinwali), die in der vergangenen Nacht von georgischer Seite unter massiven Artilleriebeschuss genommen worden war, eingeleitet.

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