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    Russland nimmt seine Präsenz auf Kuba wieder auf - Duma-Abgeordneter

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    MOSKAU, 02. August (RIA Novosti). Russland erneuert seine Präsenz auf Kuba und in Lateinamerika. Das teilte der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, Andrej Klimow, in einem Interview mit RIA Novosti am Samstag mit.

    Klimow äußerte sich zu den Ergebnissen des jüngsten Kuba-Besuches des Sekretärs des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew.

    Patruschew hatte sich mit der kubanischen Führung getroffen. In seinem Gespräch mit Präsident Raul Castro wurde hervorgehoben, dass Russland und Kuba „eine konsequente Arbeit zum Wiederaufbau der traditionellen Beziehungen in allen Kooperationsbereichen sowie zu ihrem Ausbau führen“ werden.

    Laut Klimow nimmt Russland die Zusammenarbeit mit einem langjährigen, guten Partner wieder auf. Der Abgeordnete hob „die sehr wichtige geostrategische Lage“ Kubas hervor. Der Parlamentarier schloss nicht aus, dass es auch um eine militärische Präsenz Russlands auf Kuba gehen könnte.

    „Es ist durchaus möglich, dass Russland eine militärische Präsenz auf Kuba als Antwort auf die Stationierung von Teilen des US-amerikanischen ABM-Systems in der Nähe der russischen Grenzen beschließen wird“, sagte Klimow.

    Der Parlamentarier merkte zugleich an, es gehe nicht darum, russische Raketen gegen Amerika zu richten. „Sie können gegen einen theoretischen Aggressor in dieser Region gerichtet sein.“

    Wie Klimow weiter äußerte, muss Russland als Weltmacht „eigene Stützpunkte“ in verschiedenen Regionen der Welt haben. Hierbei könne es sich sowohl um eine wirtschaftliche als auch um eine militärische Präsenz handeln.

    „Wir müssen unsere Möglichkeiten nutzen und unsere nationalen Interessen, darunter im Sicherheitsbereich, verteidigen“, sagte der Duma-Abgeordnete.

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