20:45 17 Dezember 2017
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    Sarkozy fordert Russland zu sofortigen Truppenabzug aus Georgien auf

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    Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will nach eigenen Worten eine EU-Sondersitzung einberufen, sollte Russland den sofortigen Truppenabzug aus Georgien nicht beginnen.

    MOSKAU, 18. August (RIA Novosti). Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will nach eigenen Worten eine EU-Sondersitzung einberufen, sollte Russland den sofortigen Truppenabzug aus Georgien nicht beginnen.

    "Der Truppenabzug soll unverzüglich erfolgen", heißt es am Montag in einem Beitrag des derzeitigen EU-Ratsvorsitzenden in der Zeitung "Le Figaro".

    "Dieser Punkt steht meines Erachtens außer Debatte. Er betrifft alle russischen Streitkräfte, die vom 7. August an in Georgien einmarschiert sind. Sollte diese Bedingung des Abkommens nicht schnell und in vollem Umfang erfüllt werden, werde ich gezwungen sein, eine außerordentliche Tagung des EU-Rates einzuberufen, um die Folgen einer solchen Entwicklung zu besprechen."

    "Neben dem Truppenabzug muss noch vieles für die Gewährleistung einer Stabilisierung der Situation unternommen werden", fügte Sarkozy hinzu. Die internationale Gemeinschaft muss auf die "Einhaltung der Verpflichtungen durch die Seiten aufpassen".

    Der Staatschef des EU-Vorsitzlandes Frankreich betonte, dass "die Hauptaufgabe Europas im Schutz der Europäer besteht". "Es ist gut, dass Europa alles nur Mögliche gemacht hat, um diesen Konflikt zu mildern, dessen Folgen katastrophal sein könnten, sollte er ein Vorbote eines neuen Kalten Krieges sein", heißt es in seinem Artikel in "Le Figaro".

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