12:08 16 Dezember 2017
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    Russlands Militär sieht Georgier nicht als Feinde

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    Die Versuche, dass georgische und russische Volk zu Gegnern zu machen, sind ein Verbrechen.

    MOSKAU, 18. August (RIA Novosti). Die Versuche, dass georgische und russische Volk zu Gegnern zu machen, sind ein Verbrechen.

    Das sagte der stellvertretende Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Anatoli Nogowizyn, am Montag bei einer Pressekonferenz von RIA Novosti.

    Er äußerte die Überzeugung, Moskau habe während der Ereignisse in Südossetien in Bezug auf die Georgier äußerst human gehandelt.

    "Die Russen haben doch nicht vergessen, dass die Siegesfahne über Berlin (1945, auf dem Reichstag) vom russischen Sergeanten Jegorow und dem georgischen Gefreiten Kantarija aufgestellt worden war. Wir haben unsere Beziehungen in schlechten als auch in freudigen Zeiten gut in Erinnerung", sagte Nogowizyn.

    In der Nacht zum 8. August waren georgische Truppen in die nicht anerkannte Republik Südossetien einmarschiert und nahmen deren Hauptstadt Zchinwali unter schweren Beschuss. Bei dem bewaffneten Konflikt kamen laut den Angaben des russischen Außenamts rund 1600 Menschen ums Leben.

    Eine Änderung der Situation erfolgte erst nach der Aufstockung des russischen Friedenskontingents, wonach die georgischen Einheiten Südossetien verließen.

    Am vergangenen Dienstag verkündete der russische Präsident Dmitri Medwedew das Ende der russischen Gegenoffensive in der Konfliktzone.

    Am heutigen Montag gab Russland den Beginn des Rückzugs seiner Truppen aus Georgien bekannt.

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