01:22 17 Dezember 2017
SNA Radio
    Politik

    Als Präsident hätte McCain Georgien mehr Beistand geleistet

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    US-Präsidentschaftsbewerber John McCain hat Russland vorgeworfen, „junge Demokratien“ zu gefährden sowie seine Energieressourcen für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

    WASHINGTON, 18. August (RIA Novosti). US-Präsidentschaftsbewerber John McCain hat Russland vorgeworfen, „junge Demokratien“ zu gefährden sowie seine Energieressourcen für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

    „Russland verfügt über einen riesigen Energie-Reichtum, Sein großer Einfluss auf dem Öl- und Gasmarkt wurde zu einer potentiellen Waffe. Und Russland ist offensichtlich bereit, sie einzusetzen“, sagte McCain am Montag im Florida.

    „Zusammen mit unseren europäischen Freunden und Verbündeten werden wir der russischen Führung nahe legen, dass sie ihre Gewalt- und Einschüchterungs-Akte zu verantworten hat. Weder in der G8-Gruppe noch in der WTO wird es keinen Platz für das heutige Russland geben, das oft wie die Sowjetunion handelt“, hieß es.

    „Es gibt viele Gründe, warum die russische Invasion in Georgien die USA und ihre Verbündeten beunruhigt. Vor allem ist Georgien aber eine Demokratie, die im Moment Schwierigkeiten erlebt und die sowjetische Tyrannei noch nicht vergessen konnte“, so McCain.

    „Wenn junge Demokratien gefährdet oder angegriffen werden, wobei unschuldige Zivilisten ins Fadenkreuz geraten, sollen sie mit Unterstützung und Solidarität der freien Welt rechnen. Falls ich Präsident werde, werden sie diese Unterstützung bekommen. Ich garantiere das“, versicherte McCain.