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    Kaukasuskonflikt: Abgeordneter in Ukraine wirft Saakaschwili Erfüllung von Auftrag der USA vor

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    KIEW, 18. August (RIA Novosti). David Schwania, Abgeordneter des ukrainischen Parlaments von der Fraktion Unsere Ukraine - Volkswehr, hat Georgiens Präsident Michail Saakaschwili vorgeworfen, einen Auftrag der USA erfüllt zu haben.

    Saakaschwili habe Washington Vorschub geleistet, um Russland im Zusammenhang mit dem Südossetien-Konflikt in Misskredit zu bringen, sagte Schwania am Montag in Kiew. "Es war nötig, Russland als einen Aggressor hinzustellen. Das ist die Position der USA im Rahmen der NATO. Jetzt ist uns klar, dass dies ein Teil eines großen Szenarios war, das gerade im Vorfeld der Präsidentenwahl in den USA realisiert werden sollte", wurde Schwania auf der Websteite von Volkswehr zitiert.

    Der Parlamentarier bezeichnete die Entscheidung der georgischen Führung, (die südossetische Hauptstadt) Zchinwali unter Beschuss zu nehmen, als Verbrechen und beschuldigte das offizielle Tiflis, die Situation um Südossetien und Abchasien bewusst zu schüren. Saakaschwili habe damit gedroht, "eigene Territorien mit Gewalt zurückzuerobern". "'Dabei werden wir von Russland gestört, aber Amerika wird uns Hilfe leisten', erklärte Saakaschwili. Aber Niemand glaubte daran. Die Menschen waren sich darüber im klaren, dass es sich um einen Bluff und letztendlich um eine Dummheit handelt."

    Dabei machte Schwania darauf aufmerksam, dass die russischen Truppen bei der Abwehr der georgischen Aggression Präventivschläge ausschließlich gegen militärische Objekte in Georgien geführt hatten. "Heut wird klar, dass die in den georgischen Medien gestartete Hysterie weder Hand noch Fuß hat. Man behauptete, das Gori zerbombt sei, dass Poti dem Erdboden gleich gemacht wurde. Ich war dann in Gori und hatte lediglich nur drei etwas beschädigte Häuser gesehen. Andere Zerstörungen gab es in der Stadt nicht."

    Zur Möglichkeit der Normalisierung der Lage sagte Schwania, es sei notwendig, den Einfluss der USA zu minimieren und vorgezogene Präsidentenwahlen durchzuführen. Das könnte bei russisch-europäischen Verhandlungen zum Georgien-Problem vereinbart werden.

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