07:13 15 Dezember 2017
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    Umweltschützer warnen vor Verlust von einmaligem Nationalpark in Georgien

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    MOSKAU, 18. August (RIA Novosti). Der einmalige Nationalpark Borschomi-Charagauli kann wegen eines Brandes und der Tatlosigkeit der Behörden zugrunde gehen.

    Das sagte der Vorsitzende des Naturschutzfonds WWF in Russland, Igor Tschestin, am Montag in Moskau. Der Park Borschomi-Charagauli zählt zu den größten Nationalparks in Europa.

    Ein Teil des umliegenden Territoriums sowie ein Teil des Parks selbst stünden derzeit in Flammen. Die Waldbrände müssten schnellstmöglich gelöscht werden. "Mehrere Länder, darunter die Türkei, Aserbaidschan und Armenien, haben ihre Hilfe angeboten. Aber gerade Russland kann bei der Bekämpfung der Flammen die entscheidende Rolle spielen", sagte Tschestin.

    Der Park nimmt eine Fläche von knapp 76 000 Hektar ein - etwa ein Prozent des Territoriums Georgiens. Bislang haben die Flammen 230 Hektar vernichtet. Der georgische Umweltminister Irakli Gwaladse behauptete, dass russische Hubschrauber absichtlich Brandbomben auf den Park abgeworfen hatten. Der russische Generalstab dementierte die Meldungen und bekundete die Bereitschaft des Verteidigungsministeriums, beim Löschen des Brandes zu helfen. Auch der russische Zivilschutz will Hilfe erweisen.

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