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    Opferzahl in Südossetien nicht überschaubar - 215 Tote auf georgischer Seite

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    Die Gefechte im Kaukasus haben nach Angaben des Parlaments in Tiflis 215 Todesopfer auf der georgischen Seite gefordert. In Südossetien steht die Zahl der Opfer nicht fest: Ermittler klären derzeit, wie viele Leichen in jedem Grab liegen.

    TIFLIS/MOSKAU, 20. August (RIA Novosti). Die Gefechte im Kaukasus haben nach Angaben des Parlaments in Tiflis 215 Todesopfer auf der georgischen Seite gefordert. In Südossetien steht die Zahl der Opfer nicht fest: Ermittler klären derzeit, wie viele Leichen in jedem Grab liegen.

    Der Vorsitzende des georgischen Parlamentsausschusses für Verteidigung und Sicherheit, Giwi Targamadse, teilte am Mittwoch mit, im Kaukasus-Krieg seien 133 georgische Soldaten, 13 Mitarbeiter des Innenministeriums sowie 69 Zivilisten getötet worden. Targamadse sprach auch von 1469 Verletzten. 1199 von ihnen seien Soldaten.

    Boris Salmaksow, stellvertretender Chef des Untersuchungsausschusses bei der russischen Staatsanwaltschaft, sagte unterdessen am Mittwoch, die Opferzahl unter Zivilisten in Südossetien sei vorerst kaum überschaubar.

    „133 Namen können wir im Moment nennen, wir waren bei der Beerdigung anwesend. Es gibt aber zahlreiche Gräber, bei denen wir nicht sagen können, wie viele Menschen dort liegen. Diese Opfer haben wir noch nicht mitgezählt. Bevor wir das tun, müssen wir die Aussagen der Hinterbliebenen auswerten“, hieß es.

    Nach Angaben der südossetischen Behörden hatte der georgische Angriff 1492 Todesopfer gefordert.

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