23:18 18 Dezember 2017
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    Russland zahlt Entschädigungen für betroffene Einwohner Südossetiens

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    WLADIKAWKAS, 23. August (RIA Novosti). Die Opfer des georgischen Überfalls auf Südossetien werden vom kommenden Dienstag an vom russischen Staat Entschädigungen bekommen. Das teilte Dmitri Kosak, Minister für regionale Entwicklung Russlands, am Freitag vor Journalisten in Wladikawkas mit.

    Zuvor hatte Russlands Premier Wladimir Putin angekündigt, dass jeder Betroffene je 3 000 Rubel (umgerechnet 83 Euro) bekommen wird. Außerdem wird jeder Haushalt je 50 000 Rubel (rund 1 400 Euro) als Entschädigung für den verlorenen Besitz erhalten.

    „Die Dimensionen der Probleme, die sich in Südossetien wegen der jahrelangen Nichtanerkennung seiner Unabhängigkeit angestaut haben, plus die Folgen der neuesten tragischen Ereignisse sprechen eindeutig dafür, dass die Telrepublik Nordossetien diese Probleme nicht alleine bewältigen kann“, fügte Kosak hinzu. „Deshalb nimmt das gesamte Land daran teil.“

    Zuvor hatte die Administration von Moskau ihre Bereitschaft bekundet, den Bau eines Stadtviertels in Zchinwali für 3 000 bis 4 000 Einwohner mit 2,5 Milliarden Rubel zu finanzieren. Kosak meinte allerdings, dass dieser Punkt von der Liste der erstrangigen Aufgaben gestrichen wird. „Zunächst muss der Ort für dieses Bauvorhaben festgelegt werden“, sagte er.

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