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    Berg-Karabach begrüßt Anerkennung Südossetiens und Abchasiens durch Russland

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    STEPANAKERT, 28. August (RIA Novosti). Die nicht anerkannte Republik Berg-Karabach hat die Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien gutgeheißen.

    „Das steht in vollem Einklang mit den Hauptprinzipien der Selbstbestimmung der Nationen und des Völkerrechts, die in den grundlegenden Dokumenten und Rechtsakten der UNO, der OSZE und anderer internationaler Organisationen verankert sind“, heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums der abtrünnigen Gebirgsregion in Transkaukasien.

    Wie es im Dokument weiter heißt, hat Karabach mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Gewaltandrohungen, eine übermäßige Verstärkung des Militärpotentials und das Streben, Konflikte mit Waffengewalt zu lösen, die Gefahr einer humanitären Katastrophe in sich bergen.

    „Wir hoffen, dass alle Kräfte, die am Frieden in der Region interessiert sind, richtige Schlüsse aus den jüngsten Ereignissen im Südkaukasus ziehen und praktische Schritte zu einer ausschließlich friedlichen Regelung der bestehenden Probleme und zur Wiederherstellung der regionalen Stabilität unternehmen werden.“

    Der Konflikt in Berg-Karabach war 1988 ausgebrochen, als die vorwiegend von Armeniern besiedelte Region ihren Austritt aus der damaligen Sowjetrepublik Aserbaidschan verkündete. 1991 wurde die Republik Berg-Karabach ausgerufen, was zu Kampfhandlungen zwischen Baku und Jerewan führte. Ein Waffenstillstandabkommen trat am 12. Mai 1994 in Kraft.

    Als Folge der Zusammenstöße verlor Aserbaidschan die Kontrolle über Berg-Karabach und sieben anliegenden Regionen. Seit 1992 werden im Rahmen der Minsker OSZE-Gruppe Verhandlungen über eine friedliche Beilegung des Konflikts geführt. Die Kovorsitzenden der Gruppe sind die USA, Russland und Frankreich. Während Aserbaidschan auf die Aufrechterhaltung seiner territorialen Integrität besteht, setzt sich Armenien für ein unabhängiges Berg-Karabach ein.

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