02:54 23 Juni 2018
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    Kreml fordert internationale Kontrolle der georgischen Führung

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    In einem Telefongespräch mit dem britischen Premier Gordon Brown hat der russische Staatschef Dmitri Medwedew für starke OSZE-Präsenz im georgischen Krisengebiet plädiert und die EU zu einem „konstruktiven Dialog“ aufgerufen.

    MOSKAU, 30. August (RIA Novosti). In einem Telefongespräch mit dem britischen Premier Gordon Brown hat der russische Staatschef Dmitri Medwedew für starke OSZE-Präsenz im georgischen Krisengebiet plädiert und die EU zu einem „konstruktiven Dialog“ aufgerufen.

    „Es wurde betont, dass die von Michail Saakaschwili entfesselte Aggression gegen Südossetiens Volk auf eine radikale Änderung der Verhältnisse hinauslief, unter denen seit 17 Jahren versucht worden war, Südossetiens und Abchasiens Beziehungen zu Georgien zu regeln“, teilte der Kreml-Pressedienst am Samstag mit.

    Auch vor dem Hintergrund der georgischen „Remilitarisierung“ habe Russland sofort reagieren müssen, um „die Sicherheit und das Überleben des südossetischen und des abchasischen Volkes zu gewährleisten“.

    Der Kreml halte nach wie vor am in Moskau vereinbarten Sechs-Punkte-Plan zur Kaukasus-Regelung fest.

    „Die russische Seite setzt sich für Erhöhung der Zahl der OSZE-Beobachter in der Sicherheitszone ein, aber auch dafür, dass das Vorgehen der georgischen Führung unvoreingenommenen internationalen Kontrollen unterzogen wird. In diesem Zusammenhang rechnet Russland mit einem konstruktiven Dialog mit der EU, weiteren internationalen Organisationen sowie einzelnen Staaten“, hieß es.

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