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    USA billigten Aggression Georgiens in Südossetien - Medwedew (Überblick)

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    Georgien hat seine bewaffnete Aggression in Südossetien mit Billigung der USA vorgenommen.

    MOSKAU, 08. September (RIA Novosti). Georgien hat seine bewaffnete Aggression in Südossetien mit Billigung der USA vorgenommen.

    Das sagte Russlands Präsident Dmitri Medwedew am Montag auf einer Pressekonferenz nach Verhandlungen mit seinem französischen Amtskollegen Nicolas Sarkozy im Schloss Meiendorf bei Moskau. "Ein gewisser Bürger wollte das komplizierte Problem (in den Beziehungen zu Südossetien) unter Einsatz von Streitkräften lösen... und wurde dabei von einem Staat abgesegnet", sagte der russische Präsident.

    Medwedew sprach von "idiotischem Ausflippen" des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili in Südossetien mit zahlreichen Opfern. "Jetzt muss ganz Georgien dafür bezahlen... Das ist ein Beispiel für Beschlüsse, die in einer monopolaren Welt gefasst werden, wenn man sicher ist, dass jemand hinter deinem Rücken steht und im Notfall helfen wird, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Nein. Er wird nicht helfen. Man muss sich ordentlich benehmen und ausschließlich aufgrund des Völkerrechts handeln. Dann wird alles in Ordnung sein", sagte Medwedew.

    Eben deshalb betrachte er die Herbeiführung neuer Herangehen an die Gewährleistung der internationalen Sicherheit als enorm wichtig, fügte der Kremlchef hinzu.

    An den Gesprächen über die Beilegung der Krise im Südkaukasus auf der Grundlage des am 12. August ausgehandelten Medwedew-Sarkozy-Planes nahmen auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, EU-Chefdiplomat Javier Solana und Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner teil. Noch am Montag wollte die EU-Delegation weiter nach Tiflis reisen, um Saakaschwili über neue Details des Planes zu informieren.

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