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    Kongressabgeordneter warnt USA vor Anti-Russland-Hetze

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    Der US-Kongressabgeordnete Bill Delahunt beklagt den Mangel an objektiven Informationen aus Georgien und zieht die Zweckmäßigkeit neuer Subventionen für das Land in Zweifel.

    WASHINGTON, 10. September (RIA Novosti). Der US-Kongressabgeordnete Bill Delahunt beklagt den Mangel an objektiven Informationen aus Georgien und zieht die Zweckmäßigkeit neuer Subventionen für das Land in Zweifel.

    „Hier kommen unausgeglichene Einstellungen vor, für mich klingt das wie Hetze gegen Russland“, so der Chef des Foreign Affairs Subcommittee on International Organizations, Human Rights and Oversight.

    Die US-Berichterstattung über Georgien sei oft nur „schwarz-weiß“. Auch die Kongressabgeordneten bekämen kein „ehrliches und ausgewogenes“ Bild.

    „Wir lesen heute in der Presse, dass Georgien eine florierende Demokratie sei. Unser eigener Bericht über Menschenrechte in Georgien besagt aber, dass dort etwa die Opposition unterdrückt und Medien dicht gemacht werden“, so der Demokrat am Dienstagabend (Ortszeit) bei einer Parlamentsanhörung.

    Die US-Regierung hat Georgien laut Delahunt vor einem Militäreinsatz in Südossetien gewarnt, die georgische Führung habe darauf aber nicht hören wollen.

    „Dafür wollen wir sie also noch mit einer Milliarden US-Dollar belohnen?“, fragte Delahunt.

    Ein Gesetzentwurf, laut dem Georgien 500 Mio. Dollar von den USA bekommen soll, wurde unterdessen im Repräsentantenhaus eingebracht. Wie es hieß, geht es dabei um Handelsunterstützung und Wirtschaftsaufbau nach dem Krieg.

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