15:58 14 August 2018
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    Lawrow: Georgien will OSZE-Mission für eigene Zwecke ausnutzen

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    Nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow sollte die EU "der Verweigerung des gesunden Verstands im Rahmen der OSZE" ein Ende setzen und sich nicht von Georgien gängeln lassen.

    MOSKAU, 18. September (RIA Novosti). Nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow sollte die EU "der Verweigerung des gesunden Verstands im Rahmen der OSZE" ein Ende setzen und sich nicht von Georgien gängeln lassen.

    Wie Lawrow am Donnerstag in einer Sitzung des russischen Föderationsrats (Parlamentsoberhaus) sagte, will Tiflis die ausländischen Beobachter in den kaukasischen Konfliktgebieten für eigene Zwecke ausnutzen, was die Stabilität und Sicherheit in der Region gefährdet.

    Lawrow zeigte sich empört über die Versuche des Westens, die Medwedew-Sarkozy-Vereinbarungen für die Konfliktregelung umzudeuten, um zusätzliche OSZE-Beobachter nicht in die Pufferzonen um Südossetien und Abchasien, sondern direkt in den abtrünnigen Republiken stationieren zu können.

    OSZE müsse, so der russische Chefdiplomat, lediglich der mit der EU bereits abgestimmten Formel zustimmen, wonach rund 100 zusätzliche Beobachter in die an Südossetien und Abchasien angrenzenden Zonen geschickt werden sollen.

    Zugleich lassen sich einige westliche Partner "von der georgischen Delegation gängeln, die verlangt, dass die Beobachter in Südossetien und Abchasien stationiert werden", hieß es.

    Die Beobachter seien notwendig, um einen erneuten Angriff Georgiens auf die Republiken zu verhindern.

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