04:24 19 Dezember 2018
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    Gespräche über OSZE-Beobachter für Georgien gescheitert

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    WIEN, 18. September (RIA Novosti). Die Konsultationen über die Entsendung zusätzlicher OSZE-Beobachter nach Georgien sind am Donnerstag in Wien gescheitert.

    Die Leitung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) musste die Konsultationen beenden, nachdem diese in eine Sackgasse geraten waren, teilte der russische OSZE-Botschafter Anwar Asimow RIA Novosti mit.

    Stein des Anstoßes sei die Modalität des Beobachtereinsatzes. Georgien, die USA und die EU forderten, zusätzliche Militärbeobachter auch in Südossetien zu stationieren. Russland lehnte dies strikt ab. Laut Asimow ist Moskau zu weiteren Konsultationen bereit.

    Gegenwärtig befinden sich in Georgien 28 OSZE-Militärbeobachter, acht von ihnen haben ein Mandat für Überwachungsaktivitäten in Südossetien. Die OSZE will 80 weitere Beobachter entsenden.

    Zudem soll die Europäische Union rund 200 militärische Beobachter in die Region schicken. Diese sollen bis zum 1. Oktober in den Pufferzonen um Südossetien und Abchasien stationiert werden, um einen erneuten Angriff Georgiens auf diese Republiken zu verhindern.

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