08:05 22 September 2018
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    UN-Delegation schätzt Kriegsschäden in Südossetien ein

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    Eine Delegation der Vereinten Nationen ist am Donnerstag in Südossetien eingetroffen, um die Folgen des Konfliktes vom August und den Hilfsbedarf einzuschätzen.

    ZCHINWALI, 18. September (RIA Novosti). Eine Delegation der Vereinten Nationen ist am Donnerstag in Südossetien eingetroffen, um die Folgen des Konfliktes vom August und den Hilfsbedarf einzuschätzen.

    Wie das Informations- und Pressekomitee Südossetiens mitteilte, wurde die UN-Delegation vom amtierenden Regierungschef Boris Tschotschijew empfangen, der sie über die aktuelle Lage in der Kaukasus-Republik und die Folgen der georgischen Invasion vom 8. August informierte.

    "Für uns ist es sehr wichtig, dass die internationalen Organisationen die Informationen über die Lage in Südossetien nicht aus Medien, sondern vor Ort bekommen", sagte Tschotschijew. Dies sei um so wichtiger, weil die Massenmedien Georgiens und anderer Staaten gezielte Desinformation über den Krieg verbreiten würden.

    Delegationsleiter Kasidis Rochanakorn, Direktor der UN-Agentur für humanitäre Hilfe (OCHA), teilte mit, die UN-Vertreter würden sich zwei Tage lang in Südossetien aufhalten. Über die Ergebnisse der Reise würde die Delegation der UN-Leitung berichten.

    In der Nacht zum 8. August war die georgische Armee in die nicht anerkannte Republik Südossetien einmarschiert und hatte deren Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört. Nach südossetischen Angaben wurden dabei hunderte Menschen getötet, mehr als 30 000 mussten nach Russland fliehen. Die georgische Armee konnte nur mit Hilfe russischer Truppen aus Südossetien gedrängt werden.

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